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Fun. - "Some Nights"

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Anfang 2012 sorgen Fun. mit ihrem Song „We Are Young“ für internationale Furore. Der Ohrwurm läuft in der Halbzeitpause des Super Bowl Spiels in Indianapolis im Hintergrund zu einem Automobil-Werbespot. Kurze Zeit später steht „We Are Young“ an der Spitze der amerikanischen Billboard-Downloadcharts. Auch die nicht Football-Interessierten werden auf Fun. und ihre Hymne an die Jugend aufmerksam. In der amerikanischen Serie „Glee“ wird „We Are Young“ verwendet und landet sogar auf dem Soundtrack der Erfolgsserie. Auch hierzulande wird das amerikanische Trio bekannt. Die Pop-Nummer schafft es in die Top Ten der deutschen Charts und erreicht als Spitzenposition sogar Platz vier.

Vor vier Jahren war es noch wesentlich ruhiger um die drei smarten Amerikaner Nate Ruess (Sänger), Andrew Dost (Klavier) und Jack Antonoff (Gitarre, Schlagzeug). Ruess war gerade dabei die Auflösung seiner Band „The Format“ zu verkraften. Dost und Antonoff spielten zwar noch in ihren jeweiligen Bands, allerdings war die Luft raus. Stillstand. Eine musikalische Veränderung musste her. Kurzerhand verließen Dost und Antonoff ihre Bands und schlossen sich mit Ruess zusammen. Bereits im August des gleichen Jahres entstand ihr Debüt-Album „Aim And Ignite“, welches nur in Amerika veröffentlicht wurde.

 

Fun.

Obwohl bereits die Single „Walking The Dog“ aus ihrem Debüt-Album in Amerika für den Werbespot eines Online-Reiseportals verwendet wurde, kam der große, internationale Durchbruch erst mit "We Are Young". So war ihr Debüt zumeist lediglich den Kennern der Rock-Szene ein Begriff und ist auch erst seit Oktober 2012 in Deutschland erhältlich. Super Bowl und Glee sei Dank, schafft es ihr Zweitwerk „Some Nights“ da schon in höhere Chart-Sphären und landet in Amerika sogar auf dem dritten Platz.

 

„Some Nights“ ist eine tolle Pop-Platte. Nicht alle elf Songs sind derartig hymnenhaft wie „We Are Young“. Aber der Name der Band („Fun“ auf Deutsch „Spaß“) ist Programm. Die Songs machen einfach gute Laune. Eingängige Melodien und die außergewöhnliche Stimme von Ruess, die mitunter an Freddie Mercury von Queen erinnert, tragen den Hörer gekonnt leichtfüßig durch ein großartiges Album.